Damit dein Buntstück perfekt wird:
Damit ich aus deinen Schätzen ein perfekt gespleißtes Garn zaubern kann, sollten deine Wollreste ein paar Voraussetzungen erfüllen. So stellen wir sicher, dass die Verbindungen halten und dein späteres Strickergebnis absolut gleichmäßig wird.
1. Sauberkeit & Zustand
- Hygiene: Die Wolle muss sauber sowie frei von Lager- oder Nikotingerüchen sein.
- Tierhaare: Bitte achte darauf, dass die Reste frei von Tierhaaren sind.
- Beschaffenheit: Verwende keine verknoteten Reste oder bereits angefangene Strickstücke, die erst noch aufgezogen werden müssen.
2. Der Belastungstest (Reißfestigkeit)
Die Fasern dürfen nicht zu alt oder zu trocken sein, da sie sonst beim Spleißen oder Stricken reißen.
- So testest du es: Halte die Enden des Fadens fest und ziehe einmal kurz und kräftig daran. Hält der Faden stand? Dann ist er perfekt!
3. Einheitliche Eigenschaften
Für ein harmonisches Maschenbild ist es wichtig, dass die Reste zueinander passen:
- Wollmischung: Mische keine unterschiedlichen Qualitäten (z. B. keine Baumwoll-Stretch-Mischungen mit Alpaka-Schurwolle-Mischungen, oder Wollfrei-Resten kombinieren).
- Stärke: Die Reste sollten dieselbe Stärke (Lauflänge pro 100g) haben.
- Empfehlung: Am besten eignet sich klassische 4-fach Sockenwolle (ca. 420m / 100g).
4. Mindestmaße pro Rest
Damit sich das Spleißen technisch sauber umsetzen lässt, sollte jeder einzelne Rest folgende Mindestmaße haben:
- Gewicht: Mindestens 1g oder
- Länge: Mindestens 3m
Tipp vom Schneckodil: Wenn du dir unsicher bist, ob deine Mischung zusammenpasst, kontaktiere mich einfach kurz. Gemeinsam schauen wir, ob deine Reste bereit für ihre neue Geschichte sind!
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